Die Vier-Elemente-Lehre ist eine antike Naturphilosophie, die auf den griechischen Philosophen Empedokles (ca. 490–430 v. Chr.) zurückgeht. Er lehrte, dass alle Materie aus den vier Grundstoffen Feuer, Erde, Luft und Wasser zusammengesetzt sei. Aristoteles erweiterte diese Lehre um ein fünftes Element – den Äther –, der die Himmelssphären ausfüllen sollte.
Obwohl die Vier-Elemente-Lehre durch die moderne Chemie längst überholt ist, hat sie die abendländische Kultur, Medizin und Kunst über zweitausend Jahre tiefgreifend beeinflusst. Mehr dazu auf Wikipedia.
Feuer steht für Wärme, Energie und Transformation. Es gilt als aktives, männliches Prinzip und ist mit Leidenschaft, Kraft und Zerstörung verbunden.
Die Erde symbolisiert Festigkeit, Fruchtbarkeit und das Materielle. Sie gilt als passives, weibliches Prinzip und steht für Beständigkeit und Nahrung.
Luft repräsentiert Bewegung, Geist und Kommunikation. Als leichtestes Element vermittelt sie zwischen Feuer und Wasser und steht für Freiheit und Denken.
Wasser ist das Element des Lebens, der Reinigung und der Gefühle. Es verbindet sich mit allem, nimmt jede Form an und ist Ursprung allen Lebens.